Gottesdienste am Heiligen Abend in OWB und St. Johannis (Christvesper, Christmette)

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OWB, St. Johannis

Predigt:
Pfarrer Jörg Mahler

"Christ, der Retter ist da"

Gnade sei mit Euch und Friede von dem, der da ist, der da war und der da kommt, Christus Jesus, unserm Herrn. Amen. 

Liebe Gemeinde am Heiligen Abend: „Ein Welthit entsteht. Ist es Zufall oder Schicksal? Glück oder göttliche Fügung? Wie kann es sein, dass ein kleines, schlichtes Weihnachtslied – innerhalb von nur wenigen Stunden komponiert – weltweiten Ruhm erlangt? Und das ganz ohne Twitter, Facebook und Youtube? In einer Zeit, in der es weder Radio noch Fernsehen gab? Und in einer Epoche der Menschheitsgeschichte, die von Krieg, Hunger, Elend und Not geprägt war. Hoffnung war ein großes Wort und für Träume war wenig Platz.

Ich rede vom Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“. Für viele ist es der Inbegriff von Weihnachten. Es ist das weltweit erfolgreichste Weihnachtslied. In bald 300 Sprachen wurde es übersetzt. Und genau heute Abend wird es 200 Jahre alt! 

Zum ersten Mal gesungen wurde das Lied zum Weihnachtsfest 1818 in der Kirche von Oberndorf in der Nähe von Salzburg. Ein katholischer Hilfspriester namens Joseph Franz Mohr hatte den 

Text zwei Jahre zuvor, also 1816, gedichtet. Die Legende erzählt, dass genau zu Weihnachten die Orgel ausfiel, so dass schnell noch ein neues Lied gebraucht wurde, das man auch zur Gitarre singen könnte. Joseph Mohr überreichte dem Organist und Schullehrer Franz Xaver Gruber seinen Text, mit der Bitte, hierauf eine passende Melodie (…) für eine Gitarrenbegleitung zu schreiben. Und so wurde das Lied 1818 zum ersten Mal gesungen, von zwei Solisten, dem Dichter und dem Komponisten, begleitet von der Gitarre. 

„Dann wurde das Lied überregional bekannt, und zwar durch eine singende Familie aus dem Zillertal in Tirol, die Familie Strasser. Das war tatsächlich so eine Art früher Musikantenstadl und auch genauso populär. Diese Familie sang das Lied 1831/32 in Leipzig zur dortigen Messe auf dem Marktplatz. Und sie hatte großen Erfolg damit. Sie sangen es sogar während der Pause im Konzert des Leipziger Gewandhauses. Für diese Auftritte hatten sie das Lied gekürzt. Statt der (ursprünglich) sechs Strophen sangen sie nur noch drei, die inhaltlich Anspruchsvolleren ließen sie weg.“2 

„Das Lied entstand ohne die Absicht, berühmt zu werden. Es entstand jedoch mit der Absicht, Menschen zu trösten, ihnen Hoffnung zu geben und sie in ihrem Glauben zu bestärken. Im Glauben, dass da jemand ist, der sich ihrer annimmt: Ein guter und kein strafender Gott. “3 Joseph Mohr, der Dichter, verfügte über einen starken und unerschütterlichen Glauben. Diesen ließ er in seine Zeilen einfließen. Lassen wir uns heute am Heiligen Abend vom Zauber dieses Weihnachtslieds inspirieren. Vertiefen wir uns in die drei bekannten und die drei unbekannten Strophen des Lieds. 

1. 

Stille Nacht! Heilige Nacht! Das klingt romantisch, so mögen wir Weihnachten. Friedlich in die Kirche und dann wieder nach Hause spazieren, feierliche Musik, Kerzenschein, eine ganz besondere Aura liegt über dieser Nacht. 

Alles schläft; einsam wacht nur das traute hochheilige Paar. Ja, die beiden sind wach, in Erwartung. Ob diese Erwartung so froh war, wissen wir nicht: Die Umstände für die schwangere junge Frau waren nicht die besten. Getraut waren sie nicht, nur vertraut waren sie miteinander, hatten sich gegenseitig ins Herz geschlossen. Man sagt, es sei das Kind eines anderen. Ein Skandal. Untergekommen in einem ärmlichen Stall. Dann setzen die schmerzhaften Wehen ein. Eine Hebamme war wahrscheinlich nicht verfügbar. Für diese beiden ist das wahrlich keine stille Nacht. Und nicht nur für die beiden. 

Auch für Joseph Mohr, den Dichter von Stille Nacht, Heilige Nacht. „Er ist, soweit wir wissen, ein ziemlicher Unglücksrabe gewesen. Er kam aus ärmlichen Verhältnissen und wuchs als uneheliches Kind auf, der Vater war ein fahnenflüchtiger Soldat, den er nie kennen gelernt hat. Später musste er etliche Mal die Stelle als Priester wechseln, immer wieder gab es Ärger. In das Bild der heilen Familie hat der Dichter wohl seine Sehnsucht hineingelegt, die unerfüllte Sehnsucht nach Geborgenheit, nach intakter Gemeinschaft. Vielleicht macht auch das unser Lied so populär.“4 Denn für viele Menschen verbindet sich Weihnachten mit Sehnsüchten, mit Hoffnungen. Besonders für Menschen, deren Nächte eben nicht still sind, denen die Sorgen den Schlaf rauben. 

Da ist die Familie in Kenia. Sie litten unter der langen Trockenheit. Das wenige Getreide, das wuchs, haben sie gegessen. Da blieb nichts übrig für die Aussaat im nächsten Jahr. Weihnachten feiern sie voller Existenznot: Wie überleben? Unruhige Nacht, sorgenvolle Nacht. 

Und auch der Kapitän liegt wach. Er fährt seinen Frachter übers Mittelmeer. Order der Reederei: Keine in Seenot geratenen Flüchtlinge aufnehmen. Jede Stunde Verzögerung kostet viel Geld. Und dann der Ärger mit den Behörden. Klar, darauf hat er auch keine Lust. Aber kann er einfach vorbeifahren, wenn er sieht, wie Menschen untergehen? Kann er sie sterben lassen? Nein, das kann er nicht. Aber gegen die Order des Arbeitgebers verstoßen? Unruhig sind die Nächte, immer wieder quält er sich mit den Bildern, die er schon gesehen hat, und mit diesen Gedanken. Unruhige Nacht, sorgenvolle Nacht. 

Wenig Schlaf findet auch der Junge, 16 Jahre alt. Die Eltern haben sich getrennt, er wohnt bei der Mutter. Beim letzten Treffen gabs Streit mit dem Vater. Er wollte das gar nicht, mag ihn doch auch. Aber da hat ein Wort das andere ergeben, und jetzt hat er schon seit ein paar Wochen keinen Kontakt mehr. Unruhige Nacht, sorgenvolle Nacht. 

Und jene Frau ist mir vor Augen: Ihren Mann haben wir zu Grabe getragen, kurz vor Weihnachten. Der Verlust schmerzt. Jetzt ist sie allein in der großen Wohnung. Das erste Weihnachten ohne einen einzigen Menschen an ihrer Seite. Was wird die Zukunft bringen? Unruhige Nacht, sorgenvolle Nacht. 

Stille Nacht, heilige Nacht? Für viele eben nicht. 

Das traute hochheilige Paar hatte großes Glück: Ein gesunder Junge kommt zur Welt. Als Joseph Mohr den „holden Knaben im lockigen Haar“ dichtet, da hat er das Altarbild seiner Kirche (Mariapfarr 1816, Bild ca. 1500) vor Augen, wo Maria einen kräftigen blonden und lockigen Wonneproppen im Arm hat. Und so wird die unruhige Nacht nun doch zur Heiligen Nacht: Jede Nacht und jeder Tag ist heilig, wo so ein neues wunderbares Leben geboren wird. 

Schlaf in himmlischer Ruh. Endlich ist alles gut! Der Junge schläft. Schlafen muss er viel, um Kraft zu bekommen. Nun können Mama und Papa ihn nochmal voller Freude anschaun, bevor ihnen selbst die Augen zu fallen. Endlich: Stille Nacht, heilige Nacht. 

2. 

Auch wir haben den Wunsch, dass sich unsere schlaflosen Nächte verwandeln mögen, dass auch bei uns wieder die „himmlische Ruh“ einkehrt. Die zweite Strophe spricht die Verwandlung auch unserer Nächte aus: da uns schlägt die rettende Stund', Christ in deiner Geburt. 

Da ist von uns die Rede: Diese Stund, in der der kleine Jesus geboren wurde, soll für uns die rettende Stund sein. Warum? Weil es eben nicht nur ein Menschenjunges ist, das da geboren wurde: Gottes Sohn, so qualifiziert ihn das Lied. Gott wird Mensch. Das ist das Wunder der heiligen Nacht. Gott selbst kommt zu uns, mitten hinein in unsere Sehnsüchte. Damit uns die Stunde schlägt – nicht die letzte, sondern die Rettende! 

Gottes Sohn, o wie lacht Lieb' aus deinem göttlichen Mund. Ja, irgendwann kommt der Moment, da lächelt so ein kleiner Wurm das erste mal bewußt, meist mit ca. 6 Wochen. Lieb lächelt das Kleine Maria und Joseph an. 

O wie lacht Lieb' aus deinem göttlichen Mund – darin sehe ich auch schon das Liebsein des erwachsenen Jesu angedeutet, dessen Liebe Menschen anlächeln, heilen, verwandeln, stärken und trösten wird. Und eben auch uns: Da uns schlägt die rettende Stund! 

3. 

Stille Nacht! Heilige Nacht, die der Welt Heil gebracht, aus des Himmels goldenen Höhn uns der Gnaden Fülle läßt seh'n. 

Manchmal, da geschieht es tatsächlich, dass unruhige Nächte wieder ruhig werden. Dass ein Mensch, dass wir die Fülle der Gnaden Gottes im eigenen Leben erfahren. Die Oma hat eingeladen, zum Mittagessen im Advent. Der 16-jährige und sein Papa treffen wieder aufeinander. Und das Gespräch am Tisch kommt in Gang, auch zwischen den beiden. So als wäre nichts gewesen. Nein, drüberreden kommt nicht in Frage, da würde man sich wieder verzetteln. Aber der Kontakt ist wieder da. Der Papa hat ihn zum 2.Weihnachtsfeiertag zu sich eingeladen, er wird kommen. Da ist wirklich Weihnachten geworden! Da wurde sie erlebbar, die Fülle der Gnaden. 

Laßt uns miteinander die ersten drei Strophen singen: Stille Nacht, heilige Nacht. 

1. Stille Nacht! Heilige Nacht! Alles schläft; einsam wacht nur das traute hochheilige Paar. Holder Knab im lockigen Haar, schlaf in himmlischer Ruh, schlaf in himmlischer Ruh! 

2. Stille Nacht! Heilige Nacht! Gottes Sohn, o wie lacht Lieb' aus deinem göttlichen Mund, da uns schlägt die rettende Stund', Christ in deiner Geburt, Christ in deiner Geburt! 

3. Stille Nacht! Heilige Nacht, die der Welt Heil gebracht, aus des Himmels goldenen Höhn uns der Gnaden Fülle läßt seh'n, Jesum in Menschengestalt, Jesum in Menschengestalt! 

4. 

Fünf Säcke voller Saatgut. Fünf ganze Säcke. Zum Essen und für die Aussaat. Zukunft. Für die ganze Familie. Gott sei Dank kam er, der Laster von Brot für die Welt. Und hatte diese wertvolle Last dabei. Ehre sei Gott in der Höhe!, so singen sie in jenem kenianischen Dorf von Herzen. Und der Kapitän: Er hat die Maschinen stoppen lassen, als er dieses klapprige Boot sah. Er konnte nicht anders. Hat sie an Bord genommen. Jetzt fangen die Probleme erst an: Wird er sie der Küstenwache übergeben können? Wird er einen Hafen finden, der sie annimmt? Was wird der Reeder sagen? Aber er hat sie dem todeshungrigen Meer entrissen. Sie leben. 

Zwei Geschichten, die gut ausgingen. Weil Menschen sich einander angenommen haben. Was ist es, das Menschen bewegt, über Brot für die Welt Menschen in der Ferne zu unterstützen? Was ist es, das Menschen bewegt, Flüchtlinge auf hoher See zu retten? 

Es ist eine innere Haltung, die tief durch unsere christliche Kultur geprägt ist. Denn das ist ja der Kern unseres Glaubens: dass Gott sich unserer annimmt. Dass er vom Himmel gekommen ist, um bei uns und für uns alle da zu sein. Ein Christ, der das in der Tiefe seines Herzens erfasst hat, der kann gar nicht anders, als sich genauso anderer anzunehmen, wie Gott es tut, Menschen in der Nähe und der Ferne, Bekannten und Unbekannten. 

Auch an diese menschenverbindende und sogar völkerverbindende Bedeutung von Weihnachten erinnert uns das Lied Stille Nacht, heilige Nacht. Natürlich tut es das durch seine weltweite Verbreitung. Es tut es aber auch durch seine 4.Strophe: 

Stille Nacht! Heilige Nacht! Wo sich heut alle Macht väterlicher Liebe ergoss. Und als Bruder huldvoll umschloss Jesus die Völker der Welt. 

So dichtet Joseph Mohr 1816. Da waren gerade die napoleonischen Kriege in Europa zu Ende gegangen. Auch Bayern und Österreich hatten miteinander im Krieg gelegen, es war jetzt die erste Friedensweihnacht. 

Joseph Mohr weiß: Jesus bringt die väterliche Liebe Gottes zu allen Menschen. Er umschließt damit alle Völker. Auch die vermeintlichen Feinde. Das ist eine sehr konkrete weihnachtliche Friedensbotschaft. Das große „Frieden auf Erden“ der Engel gilt allen. Eine durchaus politische Botschaft, die die Verantwortlichen in den Staaten in die Pflicht nimmt. Schade, dass diese 4.Strophe wegfiel. Wer sich von der Weihnachtsbotschaft anstecken lässt, wird ein Mensch des Friedens sein und der Versöhnung, gerade auch im täglichen Leben.

5. 

Es gibt sie, die Geschichten, die gut ausgehen. Weihnachtsgeschichten neben vielen anderen Geschichten, die ganz anders enden. Die Witwe wird ihren Mann nicht mehr wiedersehen. Sie wird allein weiterleben müssen. Wie ist das mit ihren schlaflosen Nächten und ihrer Sehnsucht? Kann es auch für sie trotzdem Weihnachten werden? Kann sich auch ihr der Himmel öffnen, so wie er damals in Bethlehem aufging? Ja, er kann sich ihr öffnen. Wenn sie nicht in sich selbst verschlossen bleibt, sondern sich innerlich aufmacht zur Krippe. Immer wieder erzählen mir Menschen, dass der Glaube ihnen Kraft gibt. Die Gewissheit, dass Gott bei mir ist, lässt mich gestärkt meinen Weg gehen. Und schenkt eine letzte große Zuversicht, von der die 5.Strophe zu berichten weiß: Lange schon uns bedacht, als der Herr vom Grimme befreit, In der Väter urgrauer Zeit aller Welt Schonung verhieß. In diesem Christuskind in der Krippe erfüllt er dann diese Verheißung, denn Jesus Christus ist es ja, der dann an Karfreitag und Ostern die Paradiestür wieder öffnen wird und den Sieg über Sünde und Tod davonträgt. Nichts kann uns von Gott trennen. Nichts im Leben und nichts im Sterben hat mehr Macht als seine Liebe. Das lässt uns unseren Herausforderungen gelassener ins Auge sehen, getrost und mit Hoffnung unseren Weg gehen. 

Sich anstecken lassen von Weihnachten. Das ist eigentlich heute Abend das Wichtigste, und nicht nur heute. Dass wir eben nicht nur lecker Essen und eine heimelige Atmosphäre mit guter Musik zu Hause haben. Sondern dass wir ihm begegnen, dem lebendigen Christus. Deswegen sind wir ja auch jetzt zum Gottesdienst versammelt. Unser Lied nimmt uns mit zur Krippe, so dass wir ihm nahe kommen. Ihm nahe sein, darauf kommt es an, und das ist heilsam. Ihm nahe sein, indem wir beten, Ihm nahe sein, indem wir in der Bibel lesen und sehn, welches gute Wort Gott für uns hat- Dieser Kontakt mit ihm wird uns verwandeln. Nicht nur unseren Einsatz für andere stärken, sondern auch und besonders unsere unruhigen Nächte werden sich wandeln, so dass es auch für uns trotz allem heißen wird: Stille Nacht, heilige Nacht. 

6. 

Unser Lied endet auf dem Feld von Bethlehem: Hirten erst kundgemacht durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: Christ der Retter ist da! 

Da sind Himmel und Erde verbunden, die Engel aus der himmlischen Welt tun den Hirten die frohe Botschaft kund. So wie heute überall auf der ganzen Erde in Weihnachtsgottesdiensten und in Häusern die Weihnachtsgeschichte gelesen, Christ, der Retter verkündigt und voller Weihnachtsfreude das Gotteslob gesungen wird. 

Franz Gruber komponierte die Melodie zu Stille Nacht, Heilige Nacht in einem 6/8-Takt, dem sogenannten Siciliano-Motiv, das etwas Wiegendes hat. „Im Stile eines Wiegenliedes passt "Stille Nacht" deswegen perfekt zum weihnachtlichen Geschehen der Geburt Jesu - das Krippenbild wird gewissermaßen musikalisiert.“5 Besonders unser Lied spricht durch seine Melodie auch „die Seele an, deshalb wurde sie so ein Welthit. Das gehört zu Weihnachten, das gehört zu unserem Glauben: Dass er den ganzen Menschen anspricht, gerade auch die Gefühle, die Affekte, die Seele. Wir Protestanten sind vielleicht manchmal etwas auf den Kopf konzentriert, versuchen zu erklären und zu diskutieren (das muss ja auch sein). Aber der Mensch ist auch Seele, ist auch Gefühl. Und der Glaube auch. Diese Dimension braucht ihr Recht, in der Frömmigkeit, in der Spiritualität, in der Musik. Besonders im Altenpflegeheim merkt man: Was man sagt, erreicht manche nicht mehr, aber die Lieder sind in einer Tiefenschicht der Seele verankert, da können die meisten kräftig (und von Herzen) mitsingen.“ 

Weihnachten, das ist das Gefühl, dass wir und die ganze Welt bei Gott gut aufgehoben sind, dass er uns und aller Welt zur Seite steht: Christ, der Retter ist da! Und so erfüllt das weihnachtliche Halleluja der Engel den Himmel und unser Halleluja die Erde. Laßt uns in dieses Lob unseres Gottes einstimmen, und die Strophen 4 bis 6 singen. 

Und der Weihnachtsfriede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen. 

4. Stille Nacht! Heilige Nacht! Wo sich heut alle Macht väterlicher Liebe ergoss. Und als Bruder huldvoll umschloss Jesus die Völker der Welt, Jesus die Völker der Welt. 

5. Stille Nacht! Heilige Nacht! Lange schon uns bedacht, als der Herr vom Grimme befreit, In der Väter urgrauer Zeit aller Welt Schonung verhieß, aller Welt Schonung verhieß. 

6. Stille Nacht! Heilige Nacht! Hirten erst kundgemacht durch der Engel Halleluja tönt es laut von fern und nah: Christ der Retter ist da! Christ der Retter ist da!

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