Gottesdienst in St. Johannis am 2. Advent - 9. Dezember 2018

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St. Johannis

Predigt:
Pfarrer Jörg Mahler

"Seht, da ist euer Gott"

Verabschiedung des alten KV und Einführung des neuen KV 

Predigttext: Jesaja 35,1-10
Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie! Sagt den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Er kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.« Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird frohlocken. Denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen. Und es wird dort eine Bahn sein und ein Weg, der der heilige Weg heißen wird. Kein Unreiner darf ihn betreten; nur sie werden auf ihm gehen; auch die Toren dürfen nicht darauf umherirren. Es wird da kein Löwe sein und kein reißendes Tier darauf gehen; sie sind dort nicht zu finden, sondern die Erlösten werden dort gehen. Die Erlösten des HERRN werden wiederkommen und nach Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen. 

Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserm Vater und dem Herrn Jesus Christus. Amen. 

Liebe Festgemeinde,

1.
„Es für uns eine Zeit angekommen, sie bringt uns eine große Freud.“. Ja, das stimmt, was uns der Chor gerade gesungen hat. Die Advents- und Weihnachtszeit ist eine sehr besondere Zeit, die uns Freude bringt, den Kinder und den Erwachsenen. Plätzchen- und Lebkuchengeschmack, Glühweinduft. Festlich beleuchtete Straßenzüge. Mit Sternen und Lichterbögen dekorierte Wohnungen. Die altvertrauten und die neuen Advents- und Weihnachtslieder. Jedes Jahr wieder stellt sich auch bei mir diese ganz besondere Stimmung ein. 

Es ist für uns die Zeit angekommen, das gilt heute auch in einem anderen Sinn für Euch, liebe Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher: Für den alten KV ist die Zeit gekommen, auf die gewesenen Jahre zurückzuschauen, und ich hoffe dankbar. Für manche davon ist die Zeit gekommen, von diesem Dienst Abschied zu nehmen. Für andere ist jetzt die Zeit, einmal inne zu halten, bevor es mit Gottes Segen weitergeht in die nächste Amtsperiode. Und für wieder andere von euch ist die Zeit angekommen, erstmals oder nach längerer Zeit einmal wieder im Kirchenvorstand dabeizusein, und voller Erwartung sich auf das einzulassen, was dieser Dienst mit sich bringt. Ich hoffe neben mancher Zeit, die man investiert, und mancher Kraft auch viel Freude. 

Es ist für uns auch eine Zeit von Gott her im Kommen, und um diese gehts in erster Linie im Advent. Eine Zeit, die uns wirklich große Freude bringt. 

Der Prophet Jesaja beschreibt uns diese kommende Zeit, wir haben seine Worte in der Lesung gehört. Eines seiner vielen wunderbaren Bilder ist für mich sehr eindrücklich: „Es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme im dürren Lande.“. Wasser wird hervorbrechen – das klingt nach einer ungeheuer großen Wassermenge wie beispielsweise bei den Niagara Falls. Unvorstellbar, dass in der kargen Wüste plötzlich soviel Wasser wäre, das da plötzlich buntes Leben zu Blühen beginnt, Pflanzen wachsen, Tiere ausreichend Nahrung finden. 

Wasser in der Wüste, ein Bild dafür, dass sich all die Wüsten, in denen wir uns befinden, verwandeln werden. Und Wüsten gibt’s ja genug in der Welt: Die Kriege, Terrorregime, Naturkatastrophen und Hungersnöte. Und Wüsten gibt’s auch genug mitten unter uns: der Streit, der zwischen mir und dem anderen die Beziehung vertrocknen ließ. Die finanziellen Sorgen. Die mangelnde Wertschätzung in der Arbeit und Familie. Krankheit und körperliche Einschränkungen. Psychische Belastungen. Die Sorge um die Kinder und Enkel. Wüsten gibt’s genug. Und mit den Wüsten gibt’s zugleich auch die Sehnsucht danach, dass sich da etwas ändern möge, dass sich diese Wüsten verwandeln mögen. Diese Sehnsucht aber wird keine reine Sehnsucht bleiben. Durch den Propheten Jesaja sagt Gott die große Verwandlung an: Wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen, und wo es dürre gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Wo zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen. 

Es ist für uns eine Zeit von Gott her im Kommen, und sie bringt uns und unserer ganzen Welt eine große Freud. Zeit der Verwandlung, Zeit der Erneuerung. Als Christen vertrauen wir fest darauf, dass Gott das einmal Wirklichkeit werden lässt. Die Adventszeit, Ankunftszeit, lenkt unseren Blick nicht nur zur Krippe 2000 Jahre zurück nach Bethlehem. Sie lenkt unseren Blick auch voraus zu diesem Kommen Gottes zur Erlösung. Bei Jesaja steht das kleine Wörtlein „dann“: dann wird es soweit sein. In Zukunft. Es wird sicher kommen, aber eben: dann. 

Und doch frage ich: Ist das, wovon Jesaja schriebt, wirklich reine Zukunftsmusik? Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden. Dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch, und die Zunge des Stummen wird frohlocken. Bestimmt kommt bei diesen Worten nicht nur mir sofort vor Augen, wo das schon ein Stück weit Realität geworden ist: durch Jesus Christus. Nicht durch das Kind in der Krippe, aber durch den Wanderprediger, der von Dorf zu Dorf und von Mensch zu Mensch zog: Hat er nicht Blinde sehend gemacht, Taube hörend, Lahme gehend? Zeigt sich in seinem Wirken nicht schon ein Abglanz jener neuen Zeit? Ja, in Jesus Christus hat das, worauf Jesaja noch in der Zukunft gewartet hat, schon begonnen! 

Und wenn diese neue Zeit schon angebrochen ist, dann muss sie ja auch unter uns wahrnehmbar sein. Und tatsächlich fordert schon Jesaja auf, genau hinzusehen: Seht! Seht, da ist euer Gott! Schärfen wir also unseren Blick. Sehn wir im Advent genau hin, wo Gott schon gekommen ist und seine Zukunftsansage schon hat Realität werden lassen: 

Blinde sehen – das geschieht dort, wo einer die Wahrheit über Gott und sein eigenes Leben erkennt, und wo ihn diese Erkenntnis verwandelt. 

Taube hören – das geschieht dort, wo einer nicht nur sich hört, sondern auch die anderen und ihre Perspektiven und Anliegen. 

Lahme gehen – das geschieht dort, wo jemand mitten in einer festgefahrenen Situation einen neuen Schritt wagt. 

Stumme reden – das geschieht dort, wo einer, der immer alles nur mit sich selber abmacht, sich seinen Mitmenschen öffnet und merkt, wie gut und hilfreich das Drüberreden ist. 

Wasser in der Dürre – das ist überall dort schon der Fall, wo plötzlich mitten im Krieg ein Kompromiss gefunden wird, mit dem alle leben können, so dass die Waffen schweigen. 

Der heilige Weg wird überall dort schon beschritten, wo einer die innere Gewissheit hat, dass Gott für ihn einen Weg hat, auf dem er nicht alleine ist. 

Die Prozession der Erlösten zum Gottesberg Zion – das geschieht dort, wo ein Mensch sich von Gott entfremdet hatte, und nun wieder zu ihm kommt. Keine reißenden Tiere – das ist überall dort schon Realität, wo einer den Gefahren des Lebens nicht erliegt. 

Seht, da ist euer Gott! Wer seinen Blick für Gottes Gegenwart und sein Wirken schärft, der stimmt nicht ein in das große Gejammer, das man Land auf, Land ab, hört. Den erfüllt eine Zuversicht, ein Vertrauen, dass es letztlich eben doch Gott ist, der alles in der Hand hat. 

2.
Denn Gott will ein gutes Leben, eine gute Zukunft für alle. Er wirkt heilend, segnend, befreiend mitten unter uns. Aber er nimmt uns Menschen dazu auch in Dienst. Der Prophet Jesaja gibt nämlich auch einen Auftrag weiter, ein Auftrag, der sich aus diesem Kommenden speist: Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie! Sagt den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! 

Auch der auferstandene Jesus hat seine Nachfolger ausgesandt, hin zu den Menschen. „Gehet hin in alle Welt“, „bringt die Frohe Botschaft allen Völkern“. Das ist der Grundauftrag von Kirche, den Grundauftrag eines jeden Christen: Gottes Heil zu bezeugen. Und zwar in Wort und Tat. Genauso taten es die ersten Christen: Die 12 Apostel und viele andere trugen das Gotteswort in die ganze damals bekannte Welt, angefangen vor der Haustüre in Jerusalem. Und zugleich wählte die erste Gemeine in Jerusalem wählte sieben Armenpfleger, die sich schwerpunktmäßig der Tat widmeten, und die Versorgung der Witwen und Waisen organisierten. 

Der Apostel Paulus spricht von der Gemeinde als dem einen Leib mit vielen Gliedern: Jeder Christ hat seine ganz eigene Funktion, damit der ganze Organismus lebt. Einer der Dienste, den es gibt, ist der Dienst der Leitung. Der Kirchenvorstand ist es, der die Gemeinde zusammen mit dem Pfarrer leitet und dafür Sorge trägt, dass dieser Auftrag Jesu erfüllt wird. 

Oft redet man vom Amt eines Kirchenvorstehers, oder vom Amt eines Pfarrers. Das hat seinen Sinn, denn man füllt ein öffentlich geordnetes Amt mit Rechten und Pflichten aus. Und doch gefällt mir der Begriff Dienst besser. Wir Christen dienen Gott, jeder auf seine Weise, einige als Leitungspersonen, als Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher. 

Solche Leitungsgremien gab es eigentlich schon immer, manch einer meint, sie sind sogar älter als die Monarchie, d.h. ursprünglich wurde in den alten Hochkulturen gemeinschaftlich geleitet, durch ein Kollegium. So auch schon zur Zeit des Mose. Mose war überfordert, alleine dem murrenden Volk Herr zu werden. Da hat Gott ihn beauftragt: „Sammle mir siebzig Männer unter den Ältesten Israels, damit sie mit dir die Last des Volkes tragen“. Gemeinschaftlich organisiert und leitet es sich leichter. Jeder sieht und weiß andere Dinge, jeder kann für einen kleinen Bereich des großen Ganzen gezielt Verantwortung übernehmen. 

Heute sind es keine 70 Menschen, die für die nächsten 6 Jahre Leitungsverantwortung übernehmen, sondern 8 gewählte Kirchenvorsteher, 2 Berufene und 6 Personen, die sich im Rahmen des Erweiterten Kirchenvorstands einbringen. 

Es war nicht leicht, genügend Kandidierende zu finden. Viele, bei denen wir es uns gut hätten vorstellen können, haben abgelehnt. Ich freue mich, dass wir dennoch die Mindestzahl von 16 Kandidierenden zusammenbekommen hatten. 

Manch einer hat sich Bedenkzeit ausgebeten, musste sich mit der Familie beraten, hat überlegt, ob die berufliche und familiäre Situation es zulässt – aber hat sich dann aufstellen lassen. Dann kam der Wahltag, und da gab es natürlich auch Enttäuschungen. Es ist eben so bei einer Wahl, dass nicht jeder gewählt werden kann. Daher erfordert es schon umso mehr Mut, sich öffentlich aufstellen zu lassen und dazustehen und einzustehen für die Kirchengemeinde. Nicht alle konnten gewählt und berufen werden. Umso mehr freut es mich, dass sich alle Kandidierenden, die nicht zum stimmberechtigten Kreis gehören, bereit erklärt haben, sich in den Kirchenvorstand einzubringen und dem Erweiterten Kirchenvorstand anzugehören. Manchmal ist auch das Stimmrecht nicht das Wichtigste. Wichtiger ist, sich mit Gedanken zu machen, eine Position zu finden und mit Argumenten für die beste Lösung einzutreten und so andere zu überzeugen. 

Aber alle seid ihr gewollt: Gott braucht euch, und die Gemeinde braucht euch. Mit euren Fähigkeiten und Begabungen, mit Eurer Glaubensstärke und Euren Charaktereigenschaften. Je bunter, je unterschiedlicher ein Kirchenvorstand ist, desto lebendiger und vielfältiger ist die Gemeinde. 

Mit dem Dienst im Kirchenvorstand ist ein ganzes buntes Bündel von Aufgaben verbunden: Bei der Einführung heute versprecht ihr, Verantwortung zu übernehmen in der Gemeinde, Verantwortung für den Gottesdienst, für den Konfirmandenunterricht, für das kirchliche Leben, für die Besetzung der hauptamtlichen Stellen in der Gemeinde, für die Kirchenmusik, für die Angebote für Familien und nicht zu vergessen für die Finanzen und Gebäude unserer Gemeinde. Denn damit Menschen in der Gemeinde zusammen kommen, braucht es Ressourcen, Personal und Finanzen. In diesem Bereich war der letzte Kirchenvorstand sehr aktiv: Einige Baumaßnahmen haben wir durchgeführt und finanziert (GZ-Saal, Behindertengerechter Zugang), weitere kommen auf uns zu. Und auch Personal wurde immer wieder gefunden, z.B. zwei neue Mesnerinnen für unsere Kirche. Auch das wird eine Aufgabe für den neuen KV sein: sich zu überlegen, wer welchen Dienst übernehmen kann, und Menschen darauf ansprechen und dafür gewinnen. 

Manchmal stellt uns das alles vor Herausforderungen. Und manchmal sitzen wir dazu Montag Abend sehr lange beratend zusammen, wo man doch morgens wieder früh raus muss. Dabei dürfen wir aber nie aus dem Blick verlieren: Viele Beratungen und Beschlüsse, die auf den Kirchenvorstand zukommen, sind nur vordergründig reine Finanz-, Verwaltungs- und Baufragen. Im Hintergrund geht es immer auch um die Frage wie wir Gottes Zukunft Gestalt werden lassen können, wie das Evangelium in Wort und Tat segensreich zu den Mitgliedern unserer Gemeinde und den Menschen am Ort kommt. 

Stärkt die müden Hände und macht fest die wankenden Knie!, so lautet der Auftrag, den Jesaja heute uns allen und v.a. dem neuen Kirchenvorstand kundtut. Das entspricht genau unserem diakonischen Konzept, das unsere Gemeinde seit vielen Jahren lebt. Das soll uns also nach Meinung des Jesaja leiten bei allen Überlegungen: Wo können wir Menschen helfen, wieder fest zu werden, festverwurzelt im Leben, fest im Inneren. 

Aber eben auch das andere ist Jesaja wichtig, neben der Tat eben das Wort: Sagt den verzagten Herzen: »Seid getrost, fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Menschen helfen, damit sie erkennen, wie Gott mitten unter uns und in ihrem eigenen Leben wirkt, damit sie Gott finden und furchtlos durchs Leben gehen können. 

Um so wichtiger ist es, als KV die Strukturen so zu gestalten, dass genau das geschehen kann. In diese Kirchenvorstandsperiode fällt auch der neue Landesstellenplan, wo wieder Pfarr- und Diakonenstellen reduziert werden. Umsomehr gilt es dann als KV zu überlegen, wie auch das hauptamtliche Personal so eingesetzt werden soll, welche Dinge Kernaufgaben sind und wie die Strukturen der Gemeinde aussehen müssen, damit auch genug Zeit für Seelsorge u.ä. bleibt. 

Wir als KV sind nicht, wie es Paulus schreibt, „Herren des Glaubens anderer Menschen, sondern Gehilfen der Freude“ für andere (vergleiche 1. Korinther 1,24). Deswegen gibt es hinter den Kulissen geistlicher Leitungsaufgaben nichts wichtigeres, als das Gebet und die Fürbitte aller Beteiligten. Dadurch machen wir uns bewusst, dass der eigentliche Leiter und Herr der Kirche Jesus Christus selbst ist. 

Das kommt schon bei den 70 Ältesten zum Ausdruck, die Mose beruft: Gott schenkt ihnen für ihre Aufgabe seinen Geist. Und das kommt heute auch unter uns zum Ausdruck, wenn wir als Gemeinde für Euch um genau diesen Gottesgeist bitten und euch dann den Segen zusprechen werden. 

3.
Liebe Kirchenvorsteherinnen und Kirchenvorsteher, „es für uns eine Zeit angekommen, sie bringt uns eine große Freud.“. Ich hoffe, das gilt nicht nur für die Advents- und Weihnachtszeit, sondern auch für die 6 Jahre eurer Amtsperiode. Brecht als Kirchenvorsteherinnen und als Kirchenvorsteher auf in diese Zeit im Bewußtsein, dass Gott euch braucht und einen Auftrag für euch hat. Brecht auf in dem Vertrauen, dass Gott euch begleitet, und dass es letztlich sein Geist ist, der unserem Wollen oder Nichtwollen das Vollbringen schenkt. 

Gleiches gilt aber auch für uns alle: Brech auf in deine Zukunft im Bewutsein, dass Gott auch dich braucht, und auch dir seinen Geist und seinen Segen schenkt. Brech auf, und sieh dabei auch selbst auf Gott und sein Wirken in deiner Umgebung und in deinem Leben. Du wirst ihn dort finden, und das wird dich stärken. 

Und irgendwann einmal wird er dann kommen, der große endgültige Advent Gottes, wo er seine gute Zukunft aller Welt schenken wird. Amen. 

Und der Friede Gottes, der höher ist als all unsere Vernunft, bewahre eure Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

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